Von vielen selbsternannten "Hundekennern" hören wir Sätze wie:

Du musst der Rudelanführer sein!
Der Hund darf nicht ins Schlafzimmer oder gar ins Bett!
Du gehst zuerst aus der Tür!
Du nimmst dem Hund den Futternapf weg wann DU willst!

..usw. usw.

All diese Tipps sind sicherlich nicht falsch, aber unsere Mentalität lässt es

heutzutage nicht zu, dass wir unseren Hund, den wir als Freund

und Familienmitglied und nicht als Untertan ansehen, ständig so

herunterdominieren. Wir leben mit unserem Hund gemeinsam

und müssen nicht immer den Rudelanführer spielen.

Ein Hund braucht Regeln - dies ist unstreitbar -.

Aber auch wir sollten uns an Regeln gegenüber

dem Hund halten.

Das fängt damit an, dass wir den Hund füttern,

mit ihm Gassi gehen und ihn beschäftigen,

und das hört noch lange nicht damit auf, dass wir ihn auf

seinem Schlafplatz, wenn er seine Ruhe sucht, auch in Ruhe lassen.

Wenn wir uns an bestimmte Regeln halten wird auch

er unsere gerne befolgen.

Nicht jeder Hund, der unerwünschtes Verhalten zeigt

ist ein Problemhund.

Manche Verhaltensweisen liegen in der Natur des Hundes

oder sind gar rassespezifisch. 

Jeder Hund ist anders, jeder Hund hat seine eigene Persönlichkeit,

die wir erkennen, lieben :) und respektieren sollten.
Deswegen ist es wichtig, dass Sie Ihren eigenen Hund

mit seinen Bedürfnissen verstehen und dann Regeln

zum Zusammenleben als Freund und Partner und nicht

als Rudelanführer aufstellen und auch einhalten.

Wie Ihr Zusammenleben mit Ihrem Hund aussieht

und was Ihr Hund  lernen und können soll,

definieren ganz alleine Sie selbst!

Deswegen ist unserer Zusammenarbeit mit Ihnen auch

immer eine Zielvorgabe Ihrerseits vorangestellt. 

Dies gewährleistet, dass wir Ihnen individuelle

Trainingswege vorschlagen können.

bitte nicht vergessen:

Hundeerziehung ist sehr umfangreich und

unterschiedlich und sollte Mensch UND Hund Spaß bereiten!

Mensch und Hund Saar e.V. Mitgliedsverein im DVG | info@muh-saar.de